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Schulterinstabilität und knöcherne Rekonstruktionen

Einführung in die Schulterinstabilität

Schulterinstabilität ist eine häufige orthopädische Erkrankung, die die Gelenkfunktion und Lebensqualität erheblich beeinträchtigen kann. Sie tritt auf, wenn der Oberarmkopf wiederholt aus der Gelenkpfanne (Glenoid) ausrenkt oder subluxiert. Dies führt zu Schmerzen, Muskelschwäche und eingeschränkter Beweglichkeit.

Besonders betroffen sind Sportler, Personen mit vorherigen Schulterverletzungen und Patienten mit angeborener Gelenklaxität. Wenn konservative Behandlungen wie Physiotherapie oder Schienenversorgung nicht ausreichen, kann ein chirurgischer Eingriff notwendig sein. Knöcherne Rekonstruktionen, einschließlich Knochentransplantationen und Osteotomien, sind bewährte Techniken zur langfristigen Stabilisierung des Schultergelenks, insbesondere bei erheblichem Knochendefekt oder wiederkehrenden Luxationen.

Schulterinstabilität und knöcherne Rekonstruktionen

Ursachen der posttraumatischen Schulterinstabilität

Posttraumatische Schulterinstabilität entsteht meist durch:

Überblick über posttraumatische Defekte und deren Behandlung

Posttraumatische Schulterinstabilität ist häufig mit Knochenschäden verbunden, die eine dauerhafte Instabilität verursachen. Die zwei häufigsten Defekte sind:

Je nach Schweregrad der Defekte kann eine konservative Therapie ausreichen. In Fällen mit bedeutendem Knochenschwund sind jedoch chirurgische Verfahren wie Knochentransplantationen oder Osteotomien notwendig.

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Rekonstruktionsmethoden bei Schulterinstabilität

Knochentransplantationen

Knochentransplantationen werden eingesetzt, um Glenoid-Knochendefekte zu rekonstruieren und die Stabilität des Schultergelenks wiederherzustellen. Dabei kann körpereigenes oder Spenderknochenmaterial verwendet werden.

Arten von Knochentransplantaten

Osteotomien

Osteotomien sind operative Korrekturen der Knochenstruktur, die helfen, Gelenkflächen neu auszurichten und eine größere Stabilität zu gewährleisten.

Ziele der Osteotomie bei Schulterinstabilität:

Das Bristow-Latarjet-Verfahren ist eine bewährte Osteotomie-Technik, bei der der Coracoidfortsatz umpositioniert und die Kapsel mit der gemeinsamen Sehne verstärkt wird, um die vordere Schulterstabilität zu verbessern.

Vorteile knöcherner Rekonstruktionen im Vergleich zu anderen Behandlungen

Im Vergleich zu weichteilbasierten Reparaturen oder konservativen Methoden bieten knöcherne Rekonstruktionen mehrere Vorteile:

Wer kann von einer knöchernen Rekonstruktion profitieren?

Diese Verfahren sind besonders geeignet für Patienten mit:

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Erfolgsraten und Fallstudien

Klinische Studien zeigen, dass knöcherne Rekonstruktionsverfahren sehr erfolgreich sind:

Besonders Sportler und aktive Patienten profitieren erheblich, da sie nach der OP wieder ohne Einschränkungen zu ihren Aktivitäten zurückkehren können.

Häufig gestellte Fragen

Die vollständige Rehabilitation dauert 4 bis 6 Monate, abhängig von der individuellen Heilungsphase und Physiotherapie.

Die meisten Patienten berichten von erheblicher Kraft- und Beweglichkeitsverbesserung, sofern sie das Rehabilitationsprogramm konsequent befolgen.

Ja, sowohl autologe als auch allogene Transplantate sind bewährte Verfahren mit geringem Komplikationsrisiko, wenn sie von erfahrenen Chirurgen durchgeführt werden.

Grundsätzlich ja – die Eignung hängt jedoch von der allgemeinen Gesundheit und der Gelenksituation des Patienten ab.

Im Gegensatz zu Weichteil-Reparaturen bietet die knöcherne Rekonstruktion langfristige Stabilität, insbesondere bei erheblichem Knochendefekt.

Kontakt für weitere Informationen

Wenn Sie unter Schulterinstabilität leiden und Ihre Behandlungsmöglichkeiten erkunden möchten, kontaktieren Sie mich für eine individuelle Beratung.