Einführung in die Schulterinstabilität
Schulterinstabilität ist eine häufige orthopädische Erkrankung, die die Gelenkfunktion und Lebensqualität erheblich beeinträchtigen kann. Sie tritt auf, wenn der Oberarmkopf wiederholt aus der Gelenkpfanne (Glenoid) ausrenkt oder subluxiert. Dies führt zu Schmerzen, Muskelschwäche und eingeschränkter Beweglichkeit.
Besonders betroffen sind Sportler, Personen mit vorherigen Schulterverletzungen und Patienten mit angeborener Gelenklaxität. Wenn konservative Behandlungen wie Physiotherapie oder Schienenversorgung nicht ausreichen, kann ein chirurgischer Eingriff notwendig sein. Knöcherne Rekonstruktionen, einschließlich Knochentransplantationen und Osteotomien, sind bewährte Techniken zur langfristigen Stabilisierung des Schultergelenks, insbesondere bei erheblichem Knochendefekt oder wiederkehrenden Luxationen.
