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Schulter: Muskeltransfers als Alternative zum Gelenkersatz

Einführung in Muskeltransfers in der Schulterchirurgie

Schulterfunktionsstörungen aufgrund von Nervenschäden, Rotatorenmanschettenrissen oder Muskelatrophie können die Lebensqualität erheblich einschränken. Während der Gelenkersatz eine gängige Lösung für schwere Schultererkrankungen darstellt, bieten Muskeltransfers eine Alternative, um die Funktion ohne künstliche Implantate wiederherzustellen.

Muskeltransfers ermöglichen die Umlagerung gesunder Muskeln, um den Funktionsverlust auszugleichen, sodass Patienten ihre Mobilität verbessern und Schmerzen reduzieren können. Dieser Artikel beschreibt, wann Muskeltransfers sinnvoll sind, welche Muskeln dafür verwendet werden und welche Vorteile sie im Vergleich zum totalen Schultergelenkersatz haben.

Wann sind Muskeltransfers sinnvoll?

Muskeltransfers sind besonders vorteilhaft für Patienten mit:

Durch die Neupositionierung funktionierender Muskeln können Patienten ihre Schulterbeweglichkeit und Kraft wiedererlangen, ohne eine invasive Gelenkersatzoperation durchführen zu lassen.

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Häufig verwendete Muskeln und ihre Funktionen

Latissimus-dorsi-Transfer

Pectoralis-major-Transfer

Trapezius-Transfer

Diese Muskeltransfers ermöglichen es Patienten, je nach Schwere der Erkrankung eine teilweise oder vollständige Funktion der Schulter zurückzugewinnen.

Vorteile von Muskeltransfers im Vergleich zu anderen Behandlungsmethoden

Wer kann von Muskeltransfers profitieren?

Muskeltransfers sind besonders geeignet für:

Eine ausführliche orthopädische Untersuchung hilft festzustellen, ob ein Muskeltransfer die richtige Lösung für den individuellen Patienten ist.

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Erfolgsraten und Fallstudien

Studien belegen, dass Muskeltransfers die Schulterfunktion deutlich verbessern und Schmerzen lindern können. Die Erfolgsquote hängt von der individuellen Erkrankung ab, aber die meisten Patienten berichten von:

Fallstudie: Latissimus-dorsi-Transfer bei Rotatorenmanschettenriss

Ein 45-jähriger Patient mit chronischem Rotatorenmanschettenriss unterzog sich einem Latissimus-dorsi-Transfer. Nach der OP erreichte er 90 % seiner Schulterbeweglichkeit zurück und konnte nach einem Jahr wieder seinem Beruf und Freizeitsport nachgehen.

Häufig gestellte Fragen

Die vollständige Erholung dauert in der Regel 3–6 Monate, wobei Physiotherapie entscheidend für die Wiedererlangung von Kraft und Beweglichkeit ist.

Während der Gelenkersatz eine Lösung für schwere Arthrose ist, sind Muskeltransfers besser geeignet für Patienten mit Muskelausfällen oder nervenbedingten Funktionsverlusten.

Die meisten Patienten berichten über eine deutliche Verbesserung, jedoch hängt die vollständige Wiederherstellung von der Schwere der ursprünglichen Verletzung ab.

Nach der Operation treten vorübergehende Schmerzen auf, die mit Medikamenten und Physiotherapie gut kontrollierbar sind. Die Beschwerden nehmen mit der Heilung ab.

Für eine individuelle Untersuchung und Behandlungsoptionen können Sie mich in meiner Praxis in Wien kontaktieren.

Kontakt für eine Beratung

Wenn Sie unter Schulterfunktionsstörungen leiden und Muskeltransfers als Therapieoption in Betracht ziehen, kontaktieren Sie mich. Ich bin auf moderne Schulterrekonstruktionstechniken spezialisiert, um die Funktion wiederherzustellen und die Lebensqualität zu verbessern.