Wann kann eine biomechanische Korrektur des Gelenks eine Alternative zum Ersatz sein?
Die Gelenkachsenkorrektur, auch als Osteotomie oder Gelenkkorrektur bekannt, ist ein modernes orthopädisches Verfahren, das darauf abzielt, die natürliche Funktion des Gelenks zu erhalten und die Notwendigkeit eines vollständigen Gelenkersatzes hinauszuzögern oder sogar zu vermeiden. Diese Methode ist besonders wirksam bei Patienten mit Gelenkdegeneration, Instabilität oder Deformitäten, die jedoch noch über ausreichend gesunde Knorpel- und Gelenkstrukturen verfügen, um von einer Korrektur zu profitieren.
Im Gegensatz zum Gelenkersatz, bei dem Teile des Gelenks entfernt und durch künstliche Implantate ersetzt werden, zielt die Gelenkachsenkorrektur darauf ab, die Kräfte innerhalb des Gelenks neu zu verteilen, Ungleichgewichte zu korrigieren und übermäßigen Verschleiß zu reduzieren. Dieser Ansatz ist insbesondere für aktive Patienten oder jene geeignet, die ihre natürliche Gelenkfunktion möglichst lange erhalten möchten.
