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Neuromuskuläre Erkrankungen des Ellenbogens

Einführung in das Thema

Das Ellenbogengelenk ist entscheidend für alltägliche Aktivitäten wie Essen, Anziehen und persönliche Hygiene. Neuromuskuläre Erkrankungen können seine Funktion erheblich beeinträchtigen, was zu Bewegungseinschränkungen, Schmerzen und einer verminderten Lebensqualität führt. In diesem Artikel werden die häufigsten neuromuskulären Erkrankungen des Ellenbogens, verfügbare Behandlungsmöglichkeiten und chirurgische Eingriffe zur Verbesserung der Patientenversorgung erläutert.

Sie leiden an einer Neuromuskuläre Erkrankungen des Ellenbogens?

Verständnis neuromuskulärer Erkrankungen des Ellenbogens

Neuromuskuläre Erkrankungen beeinträchtigen die Muskelkontrolle durch Schäden oder Fehlfunktionen des Nervensystems. Dies kann zu Muskelschwäche, Spastik und Kontrakturen führen, was Gelenkdeformitäten und eingeschränkte Beweglichkeit verursacht. In vielen Fällen ist das Ellenbogengelenk betroffen, was alltägliche Bewegungen wie das Strecken oder Beugen des Arms erschwert.

Eine frühe Diagnose und Behandlung sind entscheidend, um Symptome zu kontrollieren und weitere Komplikationen zu vermeiden. Die Therapie reicht von Physiotherapie bis hin zu chirurgischen Eingriffen, die die Gelenkfunktion und Beweglichkeit verbessern.

Arten neuromuskulärer Erkrankungen des Ellenbogens

Die infantile Zerebralparese (CP) ist eine nicht fortschreitende neurologische Erkrankung, die durch Hirnschäden vor, während oder kurz nach der Geburt verursacht wird. Eine häufige Manifestation von CP im oberen Extremitätenbereich ist die Ellenbogenbeugekontraktur, bei der das Ellenbogengelenk dauerhaft gebeugt bleibt.

Infantile Zerebralparese

Die infantile Zerebralparese (CP) ist eine nicht fortschreitende neurologische Erkrankung, die durch Hirnschäden vor, während oder kurz nach der Geburt verursacht wird. Eine häufige Manifestation von CP im oberen Extremitätenbereich ist die Ellenbogenbeugekontraktur, bei der das Ellenbogengelenk dauerhaft gebeugt bleibt.

Ursachen: Hirnschäden durch Infektionen, Sauerstoffmangel oder Frühgeburt.

Symptome: Spastische Muskelverkrampfungen, unwillkürliche Bewegungen und eingeschränkte Gelenkbeweglichkeit.

Auswirkungen: Kinder mit Ellenbogenbeugekontraktur haben Schwierigkeiten beim selbständigen Essen, Anziehen und bei der Körperpflege.

Chirurgische Behandlung: Verlängerung der Bizepssehne, Lösung der verdickten Aponeurose und Entfernung der Gelenkkapsel zur Verbesserung der Beweglichkeit.

Infantile Zerebralparese
Geburtliche Plexusparese​

Geburtliche Plexusparese

Diese Erkrankung tritt auf, wenn das Plexus brachialis, ein Nervengeflecht, das den Arm steuert, bei der Geburt verletzt wird. Dies kann zu Muskelschwäche, Lähmung und Gelenkdeformitäten führen.

Symptome: Schwacher Arm, eingeschränkte Streckung des Ellenbogens, Muskelungleichgewicht zwischen Bizeps und Trizeps.

Funktionelle Einschränkungen: Patienten haben Schwierigkeiten beim Heben von Gegenständen oder beim Greifen zum Mund.

Chirurgischer Ansatz: Falls konservative Behandlungen nicht ausreichen, können Sehnenverlängerungen und Kapsellösungen die Mobilität verbessern.

Arthrogryposis Multiplex Congenita

Diese Erkrankung ist durch multiple Gelenkkontrakturen aufgrund abnormaler Muskelentwicklung gekennzeichnet.

Merkmale: Steife Gelenke, unterentwickelte Muskeln, eingeschränkte Beweglichkeit von Geburt an.

Beteiligung des Ellenbogens: Das Gelenk kann in Beugung oder Streckung fixiert sein, was die Armnutzung stark einschränkt.

Chirurgische Behandlung: Verlängerung der Trizepssehne, Kapsellösung und Muskeltransfers zur Verbesserung der Beweglichkeit.

Arthrogryposis Multiplex Congenita​

Behandlungsmöglichkeiten

Konservative Therapien

Für leichte Fälle können nicht-chirurgische Behandlungen Symptome lindern und die Mobilität verbessern.

Chirurgische Eingriffe

Falls konservative Therapien nicht ausreichen, können folgende chirurgische Verfahren helfen:

Vorteile chirurgischer Behandlungen gegenüber anderen Methoden

Erfolgsraten und Fallstudien

Studien zeigen hohe Erfolgsraten bei chirurgischen Eingriffen, mit deutlicher Verbesserung der Gelenkfunktion und Lebensqualität der Patienten.

Häufig gestellte Fragen

Komplikationen sind selten, können jedoch Infektionen oder Nervenschäden umfassen.

Normalerweise 6–8 Wochen mit Physiotherapie.

Ja, sie ist essenziell für optimale Ergebnisse.

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