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Gelenkerhaltende Kniechirurgie

Einführung in die gelenkerhaltende Kniechirurgie

Kniegelenkschmerzen und Gelenkverschleiß sind häufige Probleme, die Menschen aller Altersgruppen betreffen. Viele Patienten denken bei anhaltenden Beschwerden sofort an einen Kniegelenkersatz. Doch moderne orthopädische Verfahren bieten zahlreiche gelenkerhaltende Techniken, die den Bedarf an einer vollständigen Knieprothese erheblich verzögern oder sogar vermeiden können. Dazu gehören Osteotomien (Achskorrekturen), Knorpel- und Knochentransplantationen sowie Meniskustransplantationen.

Diese chirurgischen Eingriffe haben das Ziel, die Kniegelenksfunktion wiederherzustellen und dabei so viel wie möglich von der natürlichen Gelenkstruktur zu erhalten. Patienten, die unter chronischen Knieschmerzen aufgrund von Fehlstellungen, Knorpelschäden oder Meniskusdefekten leiden, können von diesen Verfahren profitieren, um ihre Mobilität und Lebensqualität zu verbessern – ohne eine vollständige Knieprothese.

Gelenkerhaltende Kniechirurgie

Was ist eine gelenkerhaltende Kniechirurgie?

Gelenkerhaltende Kniechirurgie umfasst verschiedene fortschrittliche orthopädische Verfahren, die strukturelle Probleme korrigieren und geschädigtes Gewebe im Kniegelenk reparieren. Im Gegensatz zum totalen Kniegelenkersatz, bei dem das geschädigte Gelenk entfernt und durch eine Prothese ersetzt wird, konzentrieren sich diese Operationen auf den Erhalt und die Wiederherstellung der natürlichen Gelenkstrukturen.

 

Zu den wichtigsten Verfahren gehören:

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Osteotomien: Achskorrektur für langfristige Gelenkgesundheit

Was ist eine Osteotomie?

Eine Osteotomie ist ein chirurgisches Verfahren, bei dem Knochen geschnitten und neu geformt werden, um Fehlstellungen zu korrigieren. Diese Technik ist besonders vorteilhaft für jüngere, aktive Patienten mit frühen Stadien der Arthrose oder Gelenkfehlstellungen, die zu ungleichmäßiger Knorpelabnutzung führen.

Arten von Osteotomien

Vorteile von Osteotomien

Knorpel- und Knochentransplantationen

Knorpeltransplantation

Die Knorpeltransplantation wird verwendet, um lokalisierte Knorpelschäden zu behandeln, bevor diese zu schwerwiegenderen Gelenkschäden führen. Zu den Haupttechniken gehören:

Knochentransplantation

Knochentransplantationen werden bei erheblichem Knochenschwund, z. B. durch Trauma, Osteonekrose oder frühere Operationen, eingesetzt. Dieses Verfahren hilft, die strukturelle Integrität des Knies wiederherzustellen und eine stabile Basis für die Knorpelreparatur zu schaffen.

Meniskustransplantation: Meine 25-jährige Erfahrung

Was ist eine Meniskustransplantation?

Der Meniskus spielt eine entscheidende Rolle für die Stabilität des Kniegelenks und die Stoßdämpfung. Nach der Entfernung oder schweren Schädigung eines Meniskus steigt das Risiko für Knorpelverschleiß und Arthrose erheblich. Die Meniskustransplantation ersetzt den fehlenden Meniskus durch einen Spender-Meniskus, um die Gelenkfunktion wiederherzustellen.

Wer ist ein geeigneter Kandidat für eine Meniskustransplantation?

Vorteile der Meniskustransplantation

Erfolgsraten und Fallstudien

Langjährige klinische Studien und Patientenverläufe belegen die hohen Erfolgsraten gelenkerhaltender Knieoperationen:

Häufig gestellte Fragen

Die Erholungszeit variiert je nach Verfahren. Osteotomien und Meniskustransplantationen benötigen in der Regel 3–6 Monate, während Knorpel- und Knochentransplantationen etwa 4–6 Monate in Anspruch nehmen können.

Geeignete Kandidaten sind Patienten mit früh- bis mittelgradiger Gelenkdegeneration, Knieinstabilität, Knorpelschäden oder Meniskusdefiziten, die eine Knieprothese vermeiden möchten.

Zu den allgemeinen Operationsrisiken gehören Infektionen, Blutgerinnsel und Heilungskomplikationen. Mit einer professionellen Nachsorge und Rehabilitation sind die Risiken jedoch gering.

Die Rückkehr zu sportlichen Aktivitäten hängt vom Eingriff und dem Heilungsverlauf ab. Leichte Belastungen sind oft nach 4–6 Monaten möglich, während Hochleistungssport etwa 9 Monate erfordert.

 

Zögern Sie nicht, mich für weitere Informationen oder eine Beratung in meiner Praxis in Wien zu kontaktieren.